Klassenlager der Sek E2ab in Vaumarcus

Sek E2 von

Klassenunternehmungen sind in aktuellen Zeiten jeweils eine Parforceleistung. Immer wieder wägt man im Vorfeld die Pro- und Contra-Argumente gegeneinander ab, doch man wird zuweilen auch für Ermöglichungsstrategien belohnt, so geschehen im diesjährigen Klassenlager der Sekundarschule E2ab.

Eine Auszeit von Corona … aber die Maske gehört zum Sackbefehl!

Klar war vom ersten Moment an bewusst, dass es sich in diesem Jahr nicht um ein 08/15-Lager handelt. Doch die Jugendlichen sind sich mittlerweile den Umgang mit Maske so gewohnt, dass hier kaum eine Mahnung notwendig war. So gehörte dieses «modische Accessoire» zwingend auf jedem Ausflug dazu. Herr Bielser mauserte sich hierbei zum wahren Trendsetter, wie angefügtes Foto beweist.
Trotzdem ist so wichtig, dass man solche Unternehmungen auch in schwierigen Zeiten durchführen kann. Neben den unbestrittenen Vorteilen für das soziale Lernen, ist eine solche Woche auch eine «Auszeit von Corona». Dies durften wir bereits im Schneesportlager – notabene in der Woche vor dem Lockdown – erleben. Ein Lager vereinnahmt einen so intensiv, dass sogar die Besorgnis erregende Lage auf der Welt in den Hintergrund gerät. Wichtig war von Beginn an, dass die ganze Lagergemeinschaft gesund in die Woche startet und somit das Virus aussen vor bleibt. Dies ist uns glücklicherweise so gelungen.

Von Vaumarcus nach Neuchâtel, Vallorbe und Sainte Corix

Ein wichtiges Anliegen für ein solches Lager ist es, einen anderen Landesteil der Schweiz kennenlernen zu können. Traditionell steht hier die Romandie auf dem Programm, und die Jugendlichen durften am Dienstag die Kantonshauptstadt Neuchâtel mittels des Parcours «Belle Epoque» und eines Fotoparcours erkunden.
Am Mittwoch ging es an die Landesgrenze nach Vallorbe, wo der Besuch der berühmten Grotten und der unterirdischen Festung «Pré Giroud» aus dem 2. Weltkrieg auf dem Programm standen. Es ist immer wieder eindrücklich zu sehen, was die Natur und der Mensch als Baumeister im Untergrund zustande bringen, wobei die Natur klar die Nase vorne hat.
Am Donnerstag ging es in die Hauptstadt der Musikautomatenindustrie, auf den «Balcon du Jura vaudois»  - nach Sainte Croix. Im CIMA, dem Musikautomaten-Museum, erhielten die Schülerinnen und Schüler einen eindrücklichen Zugang in die Welt der Musikdosen. Es ist noch heute unglaublich, auf welch hohem Niveau hier mechanisch Musik und Bewegung ermöglicht wird. Ein Spaziergang durch den Ort zeigte die eindrücklichen Spuren dieser Industriegeschichte.

Verschiedene Einsätze für die Lagergemeinschaft

Zu einem gelungenen Lager gehört aber auch, dass man zum Gelingen der Woche Aufgaben übernimmt. So haben die Jugendlichen unter Anleitung gekocht, und auch das Abendprogramm lag in der Hand der Klassen. Nach der Eingewöhnung am ersten Abend – ja, man muss auch den Mitschülerinnen und Mitschülern zuhören – funktionierten die Programme perfekt und bleiben so unvergesslich.
Schlussendlich ist es ein grosses Ziel eines solchen Lagers, viele soziale Begegnungen zu ermöglichen, dies gilt für die Jugendlichen sowie für die Lehrpersonen, lernt man sich doch während einer solchen Woche von einer anderen Seite kennen.
Somit ist es – auch in Zeiten von Corona – notwendig, dass man sich einem solchen Unterfangen stellt. Schlussendlich sind wir selbstverständlich alle heilfroh, dass wir die Woche ohne Probleme und in guter Gesundheit haben abschliessen dürfen.

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