Klassenlager P1c - Tagebuch

Sek P1 von

Montag, 21. September 2020

Um 9.45 Uhr war Besammlung beim Brunnen am Bahnhof Olten, danach sollte die Reise losgehen, leider fiel unser Zug aus. Jedoch wurde von den SBB schnell ein Ersatz gefunden, mit dem wir dann auch pünktlich starten konnten.
Etwa eine Stunde fuhren wir mit dem Zug in Richtung Yverdon, wo wir pünktlich ankamen. Dann ging die Reise zu Fuss weiter. Wir liefen etwa 15 Minuten, bis wir in unserer Unterkunft, dem „Gîte du Passant“, ankamen. Zuerst hatten wir Zeit uns zu stärken und bezogen anschliessend unsere Zimmer.
Als wir dann alles richtig verstaut hatten, gingen wir in die Stadt. Gruppenweise unternahmen wir einen Actionbound, eine Schnitzeljagd mit den Handys. Wir mussten verschiedene Orte aufsuchen und dort unterschiedliche Rätsel lösen; so konnten wir viiiiele Punkte sammeln.
Wieder zurück in der Herberge hatten wir zwei Stunden Freizeit, darauf folgte das Abendessen, welches wir gemeinsam assen.
Zum Abschluss des Tages folgte der Spieleabend. Müde fielen wir in unsere Betten, wo wir bald tief schlummerten, um ausgeruht den nächsten Tag in Angriff nehmen zu können …

Elin, Andrea, Luana

Dienstag, 22. September 2020

Heute Morgen kam Frau von Büren und weckte uns. Wir zogen uns an und gingen frühstücken. Das Essen schmeckte uns allen.
Danach packten wir unseren Lunch – Sandwich, Frucht, Schokoriegel und Getränk –begaben uns nach draussen und warteten auf den Car. Leider kam er zu spät und wir mussten uns noch eine Weile gedulden. Als wir im Car sassen, ging es im Zickzack den Berg rauf auf den «Creux du Van». Oben angekommen, begrüssten uns die Tiere und wir liefen auch schon los. Hinter der Steinmauer erblickten wir eine schwindelerregend hohe und steile Felswand. Herr Rieder erzählte uns, dass vor kurzem ein Familienvater beim «Selfieschiessen» die Felswand hinuntergestürzt sei, danach hatten wir ein wenig Angst.
Nach einem kurzen Rundgang wurden wir nach Noiraigue hinunterchauffiert. Von dort starteten wir zur Wanderung durch die «Areuse-Schlucht». Das lange Wandern hat sich gelohnt, da die Wanderung sehr eindrücklich und schön war. Zum Glück wartete der Car am Ende der Schlucht schon auf uns, und so mussten wir nur noch einsteigen und uns fahren lassen.
Zu Hause angekommen, zogen wir uns um und starteten nach dem Nachtessen unser Fussballturnier. Es war sehr anstrengend aber auch lustig, wir waren aber müde und gingen gerne ins Bett.

Annina, Zoe, Emma Sofia

Mittwoch, 23. September 2020

Heute wurden wir um 7.30 Uhr geweckt. Wir mussten uns anziehen und dann assen wir «Zmorge». Wir hatten danach etwas Zeit für uns und mussten um 9:00 Uhr draussen vor dem Haus bereitstehen. Wir liefen etwa eine halbe Stunde bis zu unserem Ziel: Dem Schloss und gleichzeitig  Museum von Yverdon. Zuvor hatten wir extra eine App für Audios zur Erklärung des Museums heruntergeladen. Es ging um das Thema, wie die Burg entstanden ist, wie sie früher aussah und heute aussieht und um wichtige Gegenstände aus der Vergangenheit in der Region Yverdon. Um 11.00 Uhr beendeten wir unsere Audio-App-Führung.
Danach begaben wir uns zum Park am Seeufer. Hier brätelten unsere Lehrer eine Wurst. Dazu gab es Chips, Brötchen und Getränke.
Nachdem wir den Lunch fertig gegessen hatten, brachen wir auf zum Pro Natura Zentrum. Dort gab es zwei Gruppen: eine wurde deutsch begleitet, die andere französisch. Auf Holzpfaden liefen wir in den Schilfgürtel „La Grande Cariçaie“ und sahen überall Frösche und andere Sumpflebewesen. Wir stiegen auch auf einem Ausguck und sahen die ganze Sumpfregion und den See. Auch mussten wir kleine Tiere mit Hilfe eines Siebes und einem mit Wasser befüllten Behälter aus einem kleinen Teich herausfischen und untersuchen. Als wir nach ca. zwei Stunden fertig waren, liefen wir wieder zu unserem Haus zurück. Um 18 Uhr gab es wie gewohnt das Abendessen: Spaghetti Bolognese. Zum Dessert gab es Vanilleeis mit einem kleinen Apfelkuchen und Rahm.
Um 19:30 Uhr machten wir Wettspiele und um 22.00 Uhr war dann Nachtruhe. Wir freuten uns schon auf den nächsten Tag.

Timea und Tim

Donnerstag, 24. September 2020

Am Morgen hiess es schon sehr früh Aufstehen. Nach dem leckeren Frühstück versammelten wir uns vor der Jugi und liefen zum Bahnhof. Wir bestiegen einen Bus und fuhren in einer Dreiviertelstunde nach Vallorbe.
Nach der Ankunft am Bahnhof, durchquerten wir das Städtchen und liefen auf einem steilen Weg zur Festung „Fort 39-45“ hoch, welche wir nach einer knappen Stunde erreichten. Das letzte Wegstück zur Festung war mit grosskalibrigen Festungs-Artillerie-Kanonen bestückt. Beim Fort erwartete uns ein älterer Herr, der Hilfe bei seinem iPhone benötigte. Zwei nette Klassenkameraden halfen ihm bei seinem Problem ;-). Nachdem wir uns warm angezogen hatten, fing die spannende Führung an. Zuerst bekamen wir draussen eine tolle Einführung zum Thema. Der Bunkereingang war mit einer schweren Türe gesichert.
Das erste, was wir in der Festung sahen, waren zwei MG-Stände die mit dem Schweizer SMG Typ 1911 bestückt waren. Das Besondere daran war, dass die Gewehre nur noch hätten entsichert werden müssen und dann wären sie feuerbereit gewesen.
Als nächstes ging es 30 Meter tief in die Erde hinunter. In der Tiefe stiessen wir auf Festungskanonen, die eine sehr grosse Reichweite hatten. Nachdem der nette Herr uns die ganze Festung und das frühere Leben der Soldaten gezeigt und erklärt hatte, ging es wieder ans Tageslicht zurück. Die Führung war sehr spannend und unterhaltsam.
Bald danach machten wir uns wieder auf den Weg. Nach einem leckeren Lunch am Fluss Orbe mit vielen hungrigen Enten, liefen wir dem Fluss entlang zur Grotte von Vallorbe. In der Grotte empfing uns wieder ein Herr, der uns durch die Grotte führte und uns erklärte, wie sich Tropfgesteine bilden. Es ist erstaunlich, wie lange es dauert, bis sich ein Tropfstein von bescheidener Grösse bildet. Die Grotte ist ein sehr schönes, beeindruckendes Naturspektakel.
Die Rückreise verlief ohne Schwierigkeiten. In Yverdon durften wir zum Abschluss noch eine leckere Pizza im „Don Camillo“ geniessen.

Fabian, Leandro

Freitag, 25. September 2020

Nach einer kürzeren Nacht (weil wir am Vorabend nach dem Pizzaessen noch drei Runden „Werwölflen“ spielen durften, wurde es etwas später mit dem Schlafen ... ), standen wir heute um 7.30 Uhr auf. Wie gewohnt gab es ein reichhaltiges, schmackhaftes Morgenessen.
Nachher mussten wir als erstes die Koffer packen, unsere Zimmer aufräumen und putzen, zum Glück nur besenrein. In Windeseile war dies erledigt, denn erst nach Abnahme der Zimmer durch Frau von Büren oder Herrn Rieder bekamen wir unsere Handys zurück. Wir durften nun entscheiden, ob wir in Stadt gehen, oder uns bis zum Mittagessen im oder ums Haus beschäftigen wollten.
Nach dem kurzen Shopping-Spass gab es auch schon das letzte Mittagessen. Danach präsentierte uns Luana einen kleinen Text als Lagererinnerung für Herrn Rieder, der mit uns in dieser Wochen sein letztes Klassenlager verbracht hatte.
Dann hiess es Abschied nehmen. Zu Fuss gingen wir an den Bahnhof zurück, wo wir den Zug nach Olten bestiegen und (nach einem ausserplanmässigen Umsteigemanöver in Biel – danke SBB ;-) ) war das tolle Lager eins, zwei, drei vorbei.

Sean, Mia, Timea

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