Klassenlager P1c - Tagebuch

Sek P1 von

Montag, 24. September 2018

Wir trafen uns um 9.45 Uhr beim Springbrunnen am Bahnhof Olten und fuhren anschliessend mit dem Zug nach Yverdon-les-Bains. Nach einer guten Stunde Fahrt erreichten wir unser Ziel. Ein zirka 15-minütiger Fussmarsch führte uns zum Lagerhaus „Le Gîte du Passant“, wo wir kurz unsere Zimmer einrichten durften. Danach assen wir unseren Lunch aus dem Rucksack. Um 13.00 Uhr ging es in die Stadt zum „Office du Tourisme“. In Gruppen bekamen wir ein Tablet und ,,Yvi’’, die Ente auf dem Laptop, nahm uns mit auf eine Führung durch die ganze Stadt. Nach all dem Verlaufen mit Yvi durften wir dann noch auf eigene Faust die Stadt erkunden. Gegen fünf Uhr waren wir wieder zurück in der Herberge, wo wir schon bald das Abendessen und den Rest des Tages genossen. Ab 20.00 Uhr folgte ein lustiges Abendprogramm mit „Werwölfeln“. Um 22.00 Uhr war dann aber Nachtruhe und schon bald schliefen (fast) alle tief und fest.

Anna & Jana M.

Dienstag, 25. September 2018

Nach der ersten Nacht in der Jugendherberge standen wir um 7.30 Uhr auf und gingen um 8.00 Uhr frühstücken. Es gab Butter, Erdbeermarmelade, Nutella, heisse und kalte Milch, Orangensaft und Kaffee.

Nach dem Frühstück packten wir unseren Lunch ein und machten uns ready für den Ausflug nach Neuenburg ins Laténium. Dann liefen wir los: dem Wasser entlang, am Spielplatz vorbei, durch den Kreisel, hinunter zum Steg und über die scheppernde Fussgängerbrücke zum Bahnhof. Da warteten wir auf den Zug, der nach wenigen Minuten eintraf. Genau um 9.24 Uhr kamen wir in Neuenburg (Neuchâtel) an. Hier verliessen wir den Zug und spazierten hinunter an den See. Bei strahlendem Wetter und kräftiger Bise folgten wir gemütlich dem Seeufer und machten mehrmals Rast um uns zu stärken. Gegen halb zwölf erreichten wir dann das Laténium. Hier suchten wir uns ein windstilles Plätzchen und futterten unseren Lunch. Nach dem Essen blieb uns noch genügend Zeit zur Besichtigung der Aussenanlagen, und um Punkt 13.00 Uhr begann unsere Führung durchs Laténium.

Der Rundgang, eine Zeitreise von den Anfängen der Menschheit bis ins späte Mittelalter, war sehr interessant und witzig, da der Führer mit viel Humor erzählte. Nach der Besichtigung besuchten wir auf eigene Faust einzelne Teile des Museums oder die spannende Sonderausstellung über den Höhlenbären. Um etwa 14.30 Uhr machten wir uns ziemlich erschöpft auf den Rückweg zum Bahnhof. Bevor wir den Zug bestiegen, konnten wir in Grüppchen selbständig noch ein bisschen durch Neuenburg schlendern. Etwas nach fünf Uhr fuhren wir zurück nach Yverdon.

Zurück in unsere Herberge (den Weg kennt ihr jetzt ja ...) bekamen wir wieder ein leckeres Nachtessen serviert. Bis zum Abendprogramm blieb uns noch Zeit zum Karten schreiben oder telefonieren. Das Abendprogramm war sehr lustig: Wir schminkten uns gegenseitig - mit tollem Resultat ;-)) ! Das bestand darin, dass Mädchen Jungs stylten (Schminken und Frisieren) und Jungs die Mädchen. Um 10 Uhr war dann Schluss und wir begaben uns müde und zufrieden in die Heia und träumten schon bald ganz schöne Geschichten.

Ramon, Nick M., Jana R.

Mittwoch, 26. September 2018

Am Mittwoch schliefen wir bis 7.30 Uhr. Um 8.00 Uhr gab es Frühstück und um 8.45 Uhr begaben wir uns schwatzend auf den Weg zum Thermalbad. Wir freuten uns auf die Entspannung im warmen Wasser. Nachdem wir uns umgezogen und unsere Sachen in den (komischen) Spinden verstaut hatten, duschten wir und gingen ins Wasser - es war herrlich warm! Das Bad hatte ein Innen-und zwei Aussenbäder mit Temperaturen zwischen 34 und 36 Grad. In den Bassins gab es unterschiedliche Wellness-Bereiche: Sprudel, Wasserfälle, Strömungen und vieles mehr. Nach zwei Stunden mussten wir das Thermalbad leider schon wieder verlassen.

Nachdem endlich alle geduscht, gefönt und angezogen waren, begaben wir uns Richtung See, wo unser Lehrer einen schönen Park kannte. Dort assen wir zu Mittag; es gab Würste vom Grill mit Mini-Tomaten, Karotten, Brot und Eistee. Um 13.00 Uhr wanderten wir weiter nach Champs-Pittet ins Pro Natura Naturschutzgebiet. Dort erwartete uns eine spannende Führung durch das Schutzgebiet am See. Wir sahen viele verschiedene Tierarten darunter verschiedene Insektenarten, Reiher, Frösche und Pflanzen. Die Führung war sehr spannend und lehrreich.

Als die Führung zu Ende war, stärkten wir uns kurz mit den Resten vom Mittagessen und machten uns zurück zum Lagerhaus. Nach zirka eine Stunde hatten es alle geschafft. Bis zum Nachtessen durften wir ein wenig Chillen. Nach der feinen Rösti mit Fleisch und Salat folgte um 20 Uhr das Abendprogramm. Es gab eine Talentshow, wobei wir verschiedene Themen zugeteilt bekamen und in den Zweier-Gruppen etwas präsentierten. Janis und Nick Koller erreichten total 42 Punkte und gewannen somit den Wettbewerb.

Nach dem Abendprogramm waren wir hundemüde, machten uns bettfertig (Pyjama anziehen und Zähne putzen) und wir schlüpften in unsere Schlafsäcke. Um 22 Uhr war Nachtruhe.

Nick K., Nicola, Naomi

Donnerstag, 27. September 2018

Heute standen wir schon um 06.15 Uhr auf, denn wir hatten einen vollbepackten Tag vor uns. Nach dem Frühstück und dem Marsch zum Bahnhof, versuchten wir uns in den übervollen Bus zu pferchen, um nach Vallorbe zu gelangen. Zum Glück stiegen nach knapp fünf Minuten, beim Lycée von Yverdon, fast alle Passagiere aus! Danach fuhren wir im fast leeren Bus nach Vallorbe. Dort liessen wir das Dorf hinter uns und wanderten durch den Wald einen steilen Berghang hinauf. Schliesslich kamen wir beim Fort 39-45 an, wo wir zuerst mal Znüni assen und dann in den tiefen Bunker hinab stiegen. Die Führung durch den Bunker aus dem 2. Weltkrieg war besonders für die Jungs sehr spannend, da sie sich sehr für die Waffen und die Ausrüstung interessierten.

Nach der Führung stiegen wir den Berg hinab und folgten dem Flüsschen Orbe weiter in Richtung Grottes de Vallorbe und erreichten nach einer gemütlichen Wanderung und einer erholsamen Mittagspause unser Ziel.

Im Inneren der Grotte bestaunten wir die beleuchteten, uralten Tropfsteine und die mystischen, unterirdischen Seen. Danach wanderten wir flussabwärts zum bunten Städtchen Vallorbe, wo wir Kuchen und Eis assen. Mit dem Zug ging es nach sechs Uhr dann wieder zurück. Im Bahnhof Yverdon bogen wir dann sofort ab zu „Don Camillo“, einer netten Pizzeria. Dort genossen wir den schönen Abschluss des Tages mit einer leckeren Pizza. Mit vollen Mägen machten wir uns gegen neun Uhr auf den Weg zurück in die Herberge und schliefen dort schon bald ein.

Alisah

Freitag, 28. September 2018

Nachdem wir um 7.30 Uhr aufgestanden waren, frühstückten wir wie gewohnt. Danach begann die „grosse Putzte“. In rekordverdächtiger Zeit waren die beiden Knabenzimmer geräumt und besenrein geputzt. Auch Frau von Bürens Kontrolle brachte keine Mängel zum Vorschein. Bei den Girls dauerte es ein wenig länger, bis sie ihr Gemach geräumt, geputzt und abgegeben hatten. Aber schliesslich schafften auch sie es ... ;-)

So gegen 9.30 Uhr liefen wir zum Musée d’Yverdon, welches extra für uns früher öffnete! Jeder und jede schnappte sich einen Audioguide und erforschte das Museum (mehr oder weniger) selbständig. Wir fanden es alle ziemlich spannend, besonders die echte Mumie war sehr interessant. Wir entdeckten auch noch sehr viele andere antike Gegenstände.

Punkt zwölf Uhr waren wir zurück in der Jugi, wo wir bei fast sommerlichem Wetter unser letztes Essen genossen. Das Mittagessen war wie immer sehr schmackhaft! Danach begaben wir uns an den Bahnhof, wo um etwas nach 14 Uhr unser Zug nach Olten abfuhr. Pünktlich um siebzehn nach drei verliessen wir den Zug in Olten und begannen unsere Herbstferien.

Janis, Mael & Jon

Zurück